St.-Ursula-Gymnasium
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Hausordnung des St.-Ursula-Gymnasiums

Die Hausordnung soll das Zusammenleben in unserer Schule regeln. Leben und Arbeiten in dieser Gemeinschaft können nur gelingen, wenn alle, die sich in dieser Gemeinschaft zusammengefunden haben, auch bereit sind, diese Regeln zu beachten.

Zu den Grundlagen unseres Zusam-menlebens gehört, dass wir

  • uns gegenseitig mit Achtung und Toleranz begegnen,
  • höflich und vertrauensvoll miteinander umgehen,
  • den anderen und sein Eigentum respektieren,
  • eigene Interessen zurückstellen, wo die Rechte und Freiheiten anderer verletzt werden,
  • Konflikte ohne Gewalt in Wort oder Tat lösen,
  • dazu beitragen, dass jeder in der Schule ungestört arbeiten und sich wohlfühlen kann.

Die Grundsätze des Zusammenlebens sind in der Erziehungsvereinbarung des St.-Ursula-Gymnasiums formuliert und werden in dieser Hausordnung konkretisiert.

SUG
1. Im Schulgebäude und auf dem Schulhof

(Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form benutzt. Gemeint sind Personen beiderlei Geschlechts.)

  • Sämtliche Räume der Schule sollen sauber gehalten werden. Jede Klasse und jeder Kurs hat den Unterrichtsraum aufgeräumt und mit gereinigter Tafel zu hinterlassen. Abfälle gehören in den Papierkorb. Vor dem Verlassen des Klassen-/Kursraumes haben die Schüler dafür Sorge zu tragen, dass Müll vom Boden und von den Tischen entfernt wird. Auch die anderen Aufenthaltsbereiche wie Forum, Cafeteria, Schulhof und Flure sind sauber zu halten. Überflüssiger Ener-gieverbrauch ist zu vermeiden.
  • Beschädigungen der Räume und des Mobiliars sind sofort zu melden. Für mutwillige Beschädigungen wird der Verursacher haftbar gemacht.
  • Die Schule haftet nicht für abhanden gekommenes Eigentum. Jeder muss auf mitgebrachte Wertsachen selbst aufpassen. Instrumente können im Musikraum verwahrt werden. Waffen jeder Art, Alkohol und Dro-gen haben an der Schule nichts zu suchen. Das gesamte Schulgelände ist Nichtraucherbereich.
2. Vor Unterrichtsbeginn und während des Unterrichts
  • Der Unterricht beginnt in der Regel um 7.45 Uhr. Schüler, die vorher eintreffen, können sich in ihrer Klasse oder vor dem jeweiligen Kursraum aufhalten. Alle haben rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen, damit dieser pünktlich beginnen kann.
  • Unterrichtsmaterialien sind vor Beginn einer Unterrichtsstunde bereitzuhalten. Schüler, die ausnahmsweise erst zur zweiten Stunde Unterricht haben, dürfen sich vorher nur im Forum oder auf dem Pausenhof aufhalten, nicht aber in den Klassenräumen oder Gängen.
  • Sollte ein Lehrer sich mehr als fünf Minuten verspäten, fragt der Klassen- oder Kurssprecher bzw. der Stellvertreter am Lehrerzimmer nach. Sollte dort kein Lehrer anwesend sein, wendet er sich an das Sekretariat.
  • Schule bedarf einer Lernkultur, in der Konzentration und Kommunikation unabdingbare Voraussetzungen zur Aufnahme von Wissen und zur gegenseitigen Verständigung sind. Aus diesem Grund sollen Störungen des täglichen Lernprozesses sowie Beeinträchtigungen der sozialen Kommunikation durch den Gebrauch von Handys und elektronischen Unterhaltungsgeräten vermieden werden. Daher ist die Nutzung von Handys, MP-3-Playern etc. im Schulgebäude und auf dem Schulgelände nicht erlaubt. Die Geräte müssen ausgeschaltet und nicht sichtbar aufbewahrt werden. Der Gebrauch eines Handys ist nur in Ausnahmefällen mit Erlaubnis eines Lehrers gestattet. Schüler der Sekundarstufe II dürfen im Forum in Freistunden, d.h. nicht in den Pausen, ein Smartphone/Handy benutzen. Die Anfertigung von Bild-, Video- oder Tonaufnahmen ist ausnahmslos untersagt, soweit sie nicht mit Erlaubnis des Lehrers geschieht.
3. Während der Pausen
  • Die kleinen Pausen sollen zum Wechsel der Fachräumeund zum Aufsuchen der Toiletten genutztwerden, nicht aber zum Herumtoben auf den Fluren.Während der großen Pausen können sich die Schüleran beaufsichtigten Stellen im Gebäude oder aufdem Schulhof aufhalten. Der Flur vor dem Lehrerzimmersoll nur zu dringenden Gesprächen zwischenLehrern und Schülern in der 2. großen Pause aufgesuchtwerden.
  • Das Verlassen des Schulgeländes ist den Schülernder Sekundarstufe I nicht gestattet. In der Mittagspausedürfen Schüler der Sekundarstufe I sich imBereich Cafeteria, Forum oder auf dem unterenSchulhof aufhalten. Ab der 7. Klasse können sie dasSchulgelände verlassen, wenn eine Einverständniserklärungder Eltern vorliegt. Spielen ist in dieser Zeitwegen der Lärmbelästigung nur auf dem unterenSchulhof erlaubt.
  • Das Ballspielen ist auf dem Schulhof, jedoch nichtauf den Fluren erlaubt. Das Werfen von Schneebällenund Einrichten von sogenannten Schlenderbahnenauf dem Schulhof ist wegen des hohen Verletzungsrisikosuntersagt.
  • Inventar der Cafeteria wie Teller, Schälchen etc. wirdnicht in die Klassen- oder Kursräume mitgenommen.
  • Das Ballspielen ist auf dem Schulhof, jedoch nichtauf den Fluren erlaubt. Das Werfen von Schneebällenund Einrichten von sogenannten Schlenderbahnenauf dem Schulhof ist wegen des hohen Verletzungsrisikosuntersagt.
  • Inventar der Cafeteria wie Teller, Schälchen etc. wirdnicht in die Klassen- oder Kursräume mitgenommen.
4. Nach dem Unterricht
  • Die Klassen- und Kursräume sind leise zu verlassen,um den Unterricht anderer Klassen und Kurse nichtzu stören. Rempeleien im Treppenhaus sind zu unterlassen.
  • Nach der letzten Stunde werden die Stühle auf dieTische gestellt, die Fenster geschlossen und das Licht gelöscht.
5. Gottesdienste
  • Die Feier der Gottesdienste bildet ein zentrales Elementunseres Schullebens, weil christlicher GlaubeGemeinschaft braucht. Deshalb treffen sich dieSchülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5und 6 im zweiwöchentlichen Rhythmus zum Schulgottesdienstin der Kapelle.
  • Für die Jahrgangsstufen 7–12 finden regelmäßigeStufengottesdienste statt, die besonders auf die Situationder jugendlichen Altersgruppe ausgerichtetsind.
  • An wichtigen Stationen des Schuljahres wie zu Anfangund zum Ende, zum Patronatsfest, am letztenSchultag vor Weihnachten, an Aschermittwoch, versammeltsich die ganze Schulgemeinde zum Gottesdienst.
  • Schulgottesdienste sind Schulveranstaltungen; darumnehmen alle Schülerinnen und Schüler mit denLehrerinnen und Lehrern an diesen Gottesdienstenteil.
6. Unterrichtsorganisation

Wenn im Vertretungsplan der Sekundarstufe II EvA ausgewiesen ist, sind die folgenden Regelungen zu beachten:

  • Alle Schülerinnen und Schüler des Kurses sind zurErledigung der Aufgaben verpflichtet.
  • Der Kurssprecher holt die Aufgabe, entsprechendesMaterial und eine Anwesenheitsliste zu Beginn derStunde im Lehrerzimmer ab und legt sie den Kursteilnehmernvor.
  • Der Kurssprecher sorgt dafür, dass die Anwesenheitslistevon den Kursteilnehmern abgezeichnetwird und gibt sie im Lehrerzimmer ab.
7. Schulversäumnis/Beurlaubung
  • Bei Schulversäumnissen aufgrund von Erkrankungoder anderen nicht vorhersehbaren, zwingenden Gründen ist die Schule unverzüglich unter Angabedes Grundes zu benachrichtigen.
  • Beurlaubungen sind rechtzeitig und schriftlich überdie Klassen-/Jahrgangsstufenleitung zu beantragen.
  • Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien darf einSchüler nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen innachweislich dringenden Fällen entscheidet derSchulleiter.
  • Arztbesuche sind außerhalb der Unterrichtszeitdurchzuführen. Falls im begründeten Ausnahmefallein Arzt während der Unterrichtszeit aufgesucht werdenmuss, ist vorab eine Beurlaubung bei der Klassen- oder Stufenleitung einzuholen.
8. Sonstige Ordnungen und Regelungen
  • Die Hausordnung ist Bestandteil des Schulvertrages.
  • Ferner gelten die kirchlichen Ordnungen für das St.-Ursula-Gymnasium.
  • Bestandteil der Hausordnung sind
  • die Computernutzungsordnung,
  • die Bibliotheksordnung,
  • die Regelungen für den Sportunterricht.
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