Zum langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende machte sich eine Gruppe unserer Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Taizé. Sie kehrten mit einer Erfahrung zurück, die sie so schnell nicht vergessen werden. Dreimal täglich versammelten wir uns zur gemeinsamen Gebetszeit in der großen Kirche der Gemeinschaft. Die schlichten, meditativen Gesänge in vielen Sprachen gleichzeitig ließen uns innehalten und zur Ruhe kommen. Im Alltag von Schule und Freizeit ist das keine Selbstverständlichkeit.
Mindestens ebenso wichtig wie die Gebetszeiten waren die Begegnungen. Wir saßen mit Jugendlichen aus Frankreich, der Schweiz, der Niederlande und vielen anderen Ländern zusammen. Bei gemeinsamen Bibelgesprächen tauschten wir uns über Fragen aus, die uns alle bewegen. Die Sprachbarrieren lösten sich dabei erstaunlich schnell auf.
Taizé hat uns gezeigt, dass Glaube verbindet, über alle Grenzen hinweg.
