Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts besuchten wir, der Religionskurs der Klasse 10c, am 18.06.26 mit 16 Schülerinnen und Schülern die Ausstellung „Mythos Wald“ imGasometer Oberhausen.
Die Exkursion bot uns Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich außerhalb des Klassenraums mit der Bedeutung des Waldes als Lebensraum, kulturellem Symbol und bedrohtem Ökosystem auseinanderzusetzen. Die besondere Atmosphäre des Gasometers sowie die Verbindung aus großformatigen Bildern, Filmsequenzen, naturkundlichen Exponaten und künstlerischen Installationen machten die Inhalte anschaulich und.eindrucksvoll erfahrbar.
Die Ausstellung thematisiert die Vielfalt der Wälder weltweit, ihre Tier- und Pflanzenwelt sowie die Gefährdung dieser Lebensräume durch menschliches Handeln, Klimawandel und wirtschaftliche Nutzung. Dadurch wurden zentrale Fragen nach Verantwortung, Nachhaltigkeit und dem Umgang des Menschen mit der Schöpfung auf eindrückliche Weise aufgegriffen. Besonders geeignet war die Ausstellung, weil sie wissenschaftliche Informationen mit emotional ansprechenden Bildern und sinnlichen Eindrücken verband und so einen Zugang eröffnete, der sowohl kognitiv als auch persönlich-reflexiv wirksam war.
Ein deutlicher Bezug zum Lehrplan Evangelische Religionslehre ergibt sich insbesondere inden Bereichen Schöpfung, Verantwortung des Menschen und ethisches Handeln. Somit konnten wir Schülerinnen und Schüler die biblisch-christliche Vorstellung von der Welt als Gottes Schöpfung mit aktuellen ökologischen Herausforderungen verbinden. Die Exkursion unterstützte uns dabei, religiöse Deutungen der Wirklichkeit zu erschließen, ethische Fragestellungen zu beurteilen und Konsequenzen für verantwortliches Handeln im eigenen Alltag zu reflektieren.
Insgesamt ist der Besuch der Ausstellung „Mythos Wald“ als sehr gelungen zu bewerten. Die Exkursion stellte einen sinnvollen außerschulischen Lernort dar, der die Unterrichtsinhalte vertiefte und uns zu weiterführenden Gesprächen über Natur, Verantwortung und Bewahrung der Schöpfung anregte. Durch die eindrucksvolle Präsentation im Gasometer Oberhausen wurde das Thema nicht nur sachlich vermittelt, sondern auch emotional erfahrbar gemacht. Einzig die Rückreise, die mehr als vier Stunden dauerte, machte den Tag unnötig lang. Trotzdem war es ein sehr gelungener Tag.

