Die Bläserklasse

Ein wichtiges Element unserer Schule

Die Bläserklasse am St.-Ursula-Gymnasium

Die Bläserklasse am St.-Ursula-Gymnasium

Seit dem Jahr 2006 haben wir am St.-Ursula-Gymnasium eine Bläserklasse und schauen dabei auf eine sehr erfolgreiche Zeit musikpädagogischer Arbeit zurück. Mittlerweile musizieren viele der ehemaligen Bläserklassen-Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv im Orchester sowie in der Bigband.

Bläserklasse am St.-Ursula-Gymnasium bedeutet: Gemeinsames Klassenmusizieren mit Orchester-Blasinstrumenten im regulären Musikunterricht.

Jeder Schüler/jede Schülerin der Bläserklasse lernt mit Beginn der Klasse 5 ein für ihn/sie neues Blasinstrument.

Der Zeitraum erstreckt sich über zwei Jahre (Klasse 5 und 6).
Der Begriff „Bläserklasse“ bezieht sich am SUG auf die differenzierte Zusammensetzung von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5b und 5c im Musikunterricht. Der Musikunterricht der Klassen von „Bläsern“ und „Nicht-Bläsern“ erfolgt parallel.

Allgemeine Vorteile:

  • Erlernen und Spielen eines Musikinstruments im regulären Musikunterricht
  • Verbesserung der Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung der sozialen Kompetenz, d. h. positiver Einfluss auf das Klassenklima, den Teamgeist und die Kooperationsbereitschaft
  • Erlernen von Verantwortung (für die Gruppe, für das Instrument)
  • Schulung von Disziplin, Leistungsbereitschaft und Ausdauer/Synergieeffekte mit anderen Fächern
  • dauerhafte sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Konzept:

  • Die Instrumente werden von den Schülerinnen und Schülern für den Zeitraum von zwei Jahren gemietet. Sie nehmen die Instrumente mit nach Hause, um dort täglich üben zu können.
  • Neben dem regulären zweistündigen Musikunterricht, in dem das Klassenmusizieren stattfindet, erhalten die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Unterrichtsstunde im Instrumentalspiel von einem Instrumentallehrer der Kreis-Musikschule in Gruppen von vier bis sechs Spielern.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Wahl ihres Instruments durch die Beratung der Instrumentalpädagogen und der Musiklehrer begleitet.
  • Im Sinne eines „symphonischen Blasorchesters“ wird eine Instrumentalbesetzung der Bläserklasse vorgegeben, um ein ausgewogenes Klangbild zu erreichen. Dazu gehören Altsaxophone, Klarinetten, Flöten, Trompeten, Hörner, Posaunen, Euphonien und Tuba.
  • Nach der 6. Klasse besteht die Möglichkeit, den Instrumentalunterricht privat fortzusetzen und an den Schulensembles Bigband und Orchester teilzunehmen. Ebenso freuen sich Musikschule oder Musikvereine über den Zugewinn von aktiven Musikern.

Einbindung in das Curriculum:

Das System Bläserklasse basiert am St.-Ursula-Gymnasium auf der von Yamaha entwickelten Methode, nach welchem dem Musikunterricht ein Drei-Säulenmodell zugrunde liegt:

  • Die erste Säule beruht auf dem Musikunterricht, der gemäß den Richtlinien in einen zweistündigen Orchesterunterricht zu integrieren ist.
  • Die zweite Säule basiert auf dem regelmäßigen Orchesterunterricht des Musiklehrers.
  • Die dritte Säule bildet der Instrumentalunterricht durch ausgebildete Instrumentalpädagogen der Musikschule des Hochsauerlandkreises.

Grundlage des Klassenmusizierens bildet das Lehrwerk „Essential Elements, die komplette Methode für den Musikunterricht in Schulen und Blasorchestern“ Band I (Klasse 5), Band II (Klasse 6); zusätzliches Notenmaterial und Stücke dienen der Auflockerung, der Motivation und des gezielten Trainings.
Die Schülerhefte von „Essential Elements“ werden für die o.g. Instrumente angeschafft, so dass die Schülerinnen und Schüler sie nach Hause zum Üben mitnehmen können.