St.-Ursula-Gymnasium

Theater-AG beim Katholikentag in Münster

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Franz Stock ist allen in Neheim ein Begriff – der Priester Franz Stock, der im Jahre 1904 in Neheim geboren wurde und der in seinem Leben so viel Einzigartiges zur deutsch-französischen Versöhnung und Freundschaft nach den Weltkriegen bewirkt hat.

Dieses bewegte Leben des Franz Stock, der sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Paris als Gefangenenseelsorger um von Deutschen misshandelte und zum Tode verurteilte Franzosen kümmerte und der nach dem Kriegsende wiederum deutsche Kriegsgefangene in Frankreich versorgte und ihnen die Möglichkeit gab, im Gefangenenlager Theologie zu studieren, wurde von Prof. Dr. Rüdiger Althaus aus Paderborn in einem bewegenden Vortrag erläutert.

Unsere Theater-AG hatte sich im Vorfeld intensiv mit dem Leben des Franz Stock auseinandergesetzt. Daraus entstanden drei Szenen, die die Mitglieder der AG selbst entwarfen und gestalteten:

Zunächst eine Art Vorspann, der in sieben Stationen das Leben Franz Stocks pantomimisch auf die Bühne brachte, dann die Frage nach den Werten, die Franz Stock vertrat, und den Wurzeln seines Handelns: der unverbrüchliche Einsatz für den Menschen in Not und der Halt im Glauben. Die Frage war: Wie können diese Werte für heute weiter wirken?

So verdeutlichten die Spielerinnen in einer Szene die Auseinandersetzung mit dem viel zu frühen Tod eines Familienvaters – und mit den damit verbundenen Fragen nach Leid, Ungerechtigkeit, Anfragen an Gott, aber auch nach Hoffnung und Vertrauen auf ihn in solch einer ausweglosen Situation. Anbindung fand diese Szene an den Einsatz Stocks für die Gefangenen Franzosen und ihren Familien.

Da Franz Stock ganz aus dem Glauben lebte, ging die Theater-AG in einer dritten Szene der Frage nach, welche Bedeutung der Glaube im Leben heutiger Jugendlicher hat. In Form eines Dialogs von Schülern, die auf den Religionsunterricht warten, ging es um Zweifel und Ablehnung genauso wie um Halt und Sicherheit im Vertrauen auf einen Gott, der oft verborgen ist, der aber eben auch in der Nähe zum Mitmenschen und der kirchlichen Gemeinschaft spürbar wird.

Die Schülerinnen der Theater-AG unter Leitung von Harald Prattki hatten sich mit viel Engagement im Vorfeld diesen Fragen gewidmet, kreativ und eigenständig die Szenen entwickelt und im Rahmen der Veranstaltung in Münster authentisch umgesetzt. Dafür gab es vom Publikum und den anderen Akteuren viel Applaus und verdiente Anerkennung.

Die Fotos zeigen einige Ausschnitte aus dem Abend, u.a. die Begrüßung durch Pfarrer Jung, verschiedene Spielszenen und Herrn Prof. Dr. Althaus beim Vortrag.

(Bildnachweis: Fotos 2, 3, 4 und 7: Erzbistum Paderborn
alle anderen Fotos: Frank Trompeter, Franz-Stock-Komitee für Deutschland, Arnsberg)


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